„Es muss auch mal Schluss sein!?“

Geschichtspolitik und Identitätskonstruktionen durch Kirche

 

In vielen Kirchen und Gemeinden finden sich Gedenkorte, mit denen höchst unterschiedlich und dabei mehr oder weniger reflektiert umgegangen wird. Ebenso verhält es sich mit der Gestaltung von Gedenktagen. Der Umgang mit Erinnerungsorten und Gedenktagen konstituiert historisches Bewusstsein und kann ein Statement auch zu gegenwärtigen politischen Vorgängen sein. Die momentanen Auseinandersetzungen um die Bewertung der NS-Diktatur, der Streit um die Aufarbeitung der DDR und die Einordnung der Novemberrevolution von 1918 zeigen, dass die

Deutungshoheit über geschichtliche Ereignisse auch immer eine politische Richtungsentscheidung bedeutet.

 

Im Mittelpunkt des 6. Forums „Kirche und Rechtsextremismus im Norden“ sollen folgende Fragen stehen:

 

Welche Narrative finden sich in kirchlicher Erinnerungskultur wieder? Wie gestalten wir Orte der Reflexion und wie verhält sich Kirche zur säkularen Gedenkkultur in unserer Gesellschaft? Welche Verknüpfungen zu aktuellen Fragen ergeben sich und wie kann eine zeitgemäße christliche Erinnerungskultur wirksam gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtspopulismus sein?

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf eine interessante Tagung an einem denkwürdigen Ort.

  

 

Veranstalter:

Evangelische Akademie der Nordkirche mit ihren Regionalzentren für demokratische Kultur;

Kirche stärkt Demokratie“ im Sprengel Mecklenburg-Pommern;

Beauftragter Kirche und Rechtsextremismus im Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg;

Arbeitsstelle Ökumene- Menschenrechte-Flucht- Friedensbildung der Nordkirche;

Gedenkstätte Lutherkirche Lübeck

 

Mit Unterstützung der Nordkirche, des Bundesprogramms „Zusammenhalt

durch Teilhabe“ und des Europäischen Sozialfonds (ESF)

 

 

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